Elektroteile nicht in den Hausmüll

Über den Hausmüll dürfen sogenannte passive Elektrogeräte nicht entsorgt werden. Sie müssen stattdessen wie Elektroschrott behandelt werden. Dazu gehören beispielsweise Mehrfachsteckdosen, Lichtschalter und Lampen. Kriterium ist, dass diese „gebrauchsfertige Vorrichtungen keine Funktion haben und den Strom lediglich durchleiten.“ Das sind beispielsweise Antennen, Audiokabel, Mehrfachsteckdosen und Lichtschalter. Sie sind für den Hausmüll tabu und müssen stattdessen als Elektroschrott entsorgt werden.

Auch alte Leuchtmittel wie LED- oder Energiesparlampen dürfen nicht in den Hausmüll geworfen werden, sondern müssen fachgerecht bei einer Sammelstelle entsorgt werden müssen.

Nicht von der neuen Regelung betroffen sind Bauteile wie etwa Kabel, Klemmen, Lampenfassungen, Steckdosen oder Stecker zum Einbau in ein Gerät. Sammelstellen für Elektroschrott finden Verbraucher bei der Stadt oder der Gemeinde sowie bei großen Elektrohändlern. Der Service ist kostenlos.

Nach dem Recyclingvorgang bleiben vier sogenannte Outputfraktionen übrig. Über 90 Prozent davon können wiederverwertet werden. Das Glas kann bei der Produktion neuer Lampen eingesetzt werden, metallische Komponenten und Kunststoffe können der industriellen Verwertung zugeführt werden. Dafür stehen den Verbrauchern bereits seit Jahren mehrere Tausend Sammelstellen in Bau-, Drogerie- und Supermärkten sowie im Fachhandel und den Fachgeschäften des Elektrohandwerks zur Verfügung.