Tipps zum Lüften im Sommer

Lüften ist wichtig, lüften muss sein – doch durch lüften können auch Schäden entstehen. Schlechte Luftqualität, verschwendete Heizenergie, zu hohe Luftfeuchtigkeit: Falsches Lüften bedeutet im schlimmsten Fall Geldverschwendung oder Schimmelbildung.

 

  1. Die Faustregel sagt: Dreimal täglich soll man lüften. Das heißt zuerst: Zwei bis drei Minuten Stoßlüften ist für den Raum besser als dauerhaft gekippte Fenster.

 

  1. Durchzug verbessert den Effekt des Lüftens. Öffnen Sie Fenster und Türen auf gegenüberliegenden Seiten.

 

  1. Im Schlafzimmer reicht es normalerweise, zweimal am Tag zu lüften. Vor dem Zubettgehen und nach dem Aufstehen bietet sich hier an.

 

  1. In Küche und Bad reißen Sie die Fenster – logisch – nach dem Kochen oder Duschen weit auf. So können die Dämpfe leicht abziehen und setzen sich nicht an Wänden oder Glas ab.

 

  1. Keller sollten im Sommer nur nachts oder am frühen Morgen gelüftet werden. Vermeiden Sie Auskühlung: Es droht Schimmel.

 

  1. Bei sommerlichen Temperaturen kann das Stoßlüften tagsüber kürzer ausfallen, damit nicht zu viel Hitze hereinkommt. Lüften Sie dafür früh morgens und spät abends ruhig etwas länger.

 

  1. Gerade im Winter sollte das Fenster nicht gekippt werden. Drehen Sie vor dem Lüften die Thermostate runter, damit Sie keine unnötige Energie verschwenden.

 

  1. Bei Heuschnupfen und Allergien gilt die Regel: Öffnen Sie die Fenster zum Stoßlüften in den Städten morgens, auf dem Land abends.

 

  1. Es gibt Lüftungsanlagen, die automatisiert optimal lüften. Hier müssen Sie nur an die regelmäßige Wartung denken: Unter Umständen bilden sich Keime und Schimmel.