Vorbereitungen für Neubau in vollem Gang

Informativer Bauzaun aufgestellt

 

Minden. Langsam kommt Bewegung auf das ehemalige Seitz-Enzinger-Noll-Gelände an der Stiftstraße/ Ecke Ringstraße. Mittlerweile ist der Bauzaun rund um das 10.305 m² große Grundstück aufgestellt und bekommt heute einen individuellen Look.

Die Zaun-Elemente mit Ausrichtung zu den beiden Straßenseiten werden mit bunten und informativen Bannern im Design der Mindener Stadtwerke bestückt und lassen die Baustelle in einem frischen Licht erscheinen. Gleichzeitig bietet der Bauzaun genügend Lücken zum Durchschauen.

„Selbstverständlich ist der Bauzaun an den entsprechenden Stellen mit einer zusätzlichen Verstärkung gegen Wind und Wetter gesichert“, erklärt Joachim Schmidt, Geschäftsführer der Mindener Stadtwerke. „Sicherheit steht bei uns und den ausführenden Firmen an erster Stelle“ erläutert er weiter.

Der Bauzaun wird das Grundstück während der gesamten Bauphase, bis ungefähr Herbst nächsten Jahres, einrahmen. „Die bunte Gestaltung sorgt auf jeden Fall für Aufmerksamkeit“, sagt Alina Fuchs von den Stadtwerken. „So wissen unsere Kunden gleich, wo sie uns zukünftig finden. Und zwar alle unter einem Dach“ freut sie sich. Das Gebäude soll 50 Mitarbeitenden Platz bieten.

Die aktuellen Mietverträge der Mindener Stadtwerke, z.B. für das Kundencenter im Rathaus, laufen bald aus und sollen nicht verlängert werden. Der Umzug in ein bestehendes Gebäude komme mangels geeigneter Objekte nicht in Frage. „Wir wollen effizienter und kundenfreundlicher arbeiten. Dafür benötigen wir ein kompaktes, praktisches Gebäude sowie ein Grundstück, auf dem Vertrieb, Verwaltung, Technik und Lagerflächen vereint werden können“, so Joachim Schmidt weiter.

Beim neuen Standort der Stadtwerke steht Multifunktionalität an erster Stelle: Im Betriebsgebäude (ca. 1.959 m² Bruttogrundfläche) werden Kundencenter, Verwaltung, Netzwirtschaft und Technik auf drei Geschossen vereint. Insbesondere das Erdgeschoss, das für die Kundenberatung und Veranstaltungen genutzt werden soll, wird durch eine transparente Architektur offen und einladend gestaltet. Für Besucher wird eine eindeutige Orientierung geschaffen und somit die

Kundennähe und der Servicegedanke der Stadtwerke unterstrichen. In den darüber liegenden beiden Etagen werden Büro- und Sozialräume eingerichtet und das Untergeschoss wird über Umkleiden, Duschen und Technikräume verfügen.

Das Lagergebäude (ca. 622 m² Bruttogrundfläche) besteht aus einem Werkstattbereich mit Fahrzeughalle und einem Materiallager, in dem auch die Standrohrausgabe stattfinden soll. Durch die Erschließung über die Stiftstraße sowie die nutzungsorientierte Wegführung auf dem Gelände wird eine Überlagerung zwischen Kunden-, Mitarbeiter- und Lieferverkehr vermieden. Direkt am Gebäude soll ein separater Zugang für Fußgänger und Radfahrer geschaffen werden.

Im Rahmen des energetischen Konzepts will der heimische Energieversorger zwei Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 52 kWp auf den beiden Dächern installieren. Außerdem wird es Ladestationen für Elektrofahrzeuge von Mitarbeitern und Kunden sowie die Nutzung von Regenwasser aus einer Zisterne im Bereich des Parkplatzes geben.

Als nächstes stehen Tiefbauarbeiten und Fundamente auf dem Plan. Das Gebäude soll 2021 fertig gestellt werden und der Umzug aller Mitarbeitenden der Mindener Stadtwerke und Mindener Wasser GmbH ist für Ende des nächsten Jahres geplant.