Mindener Stadtwerke unterstützden den Hospizkreis

Weihnachtsspende anstelle von Kundenpräsenten

 

Minden. Die diesjährige Weihnachtsspende der Mindener Stadtwerke geht an den Hospizkreis Minden e.V. Wie gewohnt werden auch in diesem Jahr keine Einzelgeschenke der Stadtwerke vergeben. Stattdessen wurde das Budget für die Weihnachtsspende in diesem Jahr angesichts der Corona-Pandemie sogar verdoppelt. Das Geld wurde gestern an den Hospizkreis überreicht.

Helmut Dörmann, Koordinator des Hospizkreises Minden e.V., bedankte sich für die großzügige Spende. Er bestätigte, dass in diesem Jahr die Arbeit des Hospizkreises eine besondere Bedeutung erhalten habe. Wegen der Pandemie sei die Unterstützung sterbenskranker Menschen und deren Angehöriger umso wichtiger. Viele Spenden waren dem Verein im Laufe des Jahres aufgrund der Corona-Situation weggebrochen. Stadtwerke-Geschäftsführer Helmut Feldkötter: „Da muss man nicht lange nachdenken, um zu wissen, was zu tun ist. Dieses wichtige Engagement unterstützen wir gerne.“ Überbracht wurde der symbolische Scheck von Alina Fuchs, Marketingleiterin der Mindener Stadtwerke.

Der Verein verfügt über vier hauptamtliche Mitarbeiter, daneben gibt es über 50 ehrenamtlich Engagierte. Sie begleiten Sterbende und Todkranke sowohl daheim wie auch in Pflege- oder Krankeneinrichtungen und im Hospiz. Der Verein bietet darüber hinaus Trauergruppen sowie Hospiz- und Palliativberatung an und betreibt das sogenannte Death Café. Im Death Café treffen sich Interessierte in gemütlicher Runde zu Kaffee und Gebäck, sprechen offen über das Thema Tod und behandeln Fragen wie: Was kommt nach dem Tod? Wie will ich beerdigt werden? Wie gehen andere Kulturen mit dem Tod um?